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12.06.2017 13:03

Vorwerk investiert 100 Millionen Euro am Wuppertaler Standort

Weiteres Wachstum, deutliche Investitionen in den Ausbau der Produktionsstandorte und die Weiterentwicklung digitaler Angebote - gute Nachrichten verkündete Vorwerk bei der diesjährigen Bilanzpressekonferenz.

Autor: Vorwerk PM vom 18.05.17

Foto: Andreas Fischer / Vorwerk & Co. KG

Im 133. Geschäftsjahr der Unternehmensgeschichte stieg der Gesamtumsatz der Vorwerk Gruppe um 4,1 Prozent auf nunmehr 3,1 Milliarden Euro (exkl. Umsatzsteuer). Auch das Geschäftsvolumen, bei dem das Neugeschäft der akf-Gruppe in Höhe von 1,2 Milliarden Euro mit berücksichtigt wird, konnte erneut gesteigert werden. Mit einem Volumen von 3,8 Milliarden Euro wurde ein Plus von 4,7 Prozent gegenüber dem Vorjahr erzielt.

Bei einem Blick auf den deutschen Markt zeigt sich die Vorwerk Gruppe ebenfalls im Plus. Der Umsatz aller deutschen Aktivitäten zusammengenommen konnte um 7,1 Prozent auf 1,1 Milliarden Euro gesteigert werden.

Natürlich befasst sich die Vorwerk Gruppe auch in der Produktion mit Fragen der Digitalisierung von Prozessen. Zudem entsteht am Standort Wuppertal derzeit ein neues Zentrum für Forschung & Entwicklung. "Wir investieren stark in den Ausbau unserer Produktionswerke, unter anderem in das Forschungs- und Entwicklungszentrum sowie in eine neue Motorenfertigung", berichteten die persönlich haftenden Gesellschafter. Dafür werden in diesem und dem kommenden Jahr 100 Millionen Euro bereitgestellt. Die persönlich haftenden Gesellschafter kündigten an, vor allem im Bereich der Softwareentwicklung und der Akkutechnologie neue Mitarbeiter einzustellen: "Den Herausforderungen aus Robotik und Digitalisierung sehen wir mit Spannung entgegen."

Und das Wuppertaler Familienunternehmen geht – gemeinsam mit der Universität Wuppertal – noch einen Schritt weiter: In dieser Form bundesweit einmalig ist die Vorwerk Stiftungsprofessur, die derzeit an der Hochschule etabliert wird. Der neue Lehrstuhl "Technologie und Management der digitalen Transformation" an der elektrotechnischen Fakultät wird sich in Lehre, Forschung und Transfer ganz der Thematik der digitalen Transformation widmen. "Die Professur ist an der Schnittstelle zwischen Technik, Wirtschaft und Gesellschaft angesiedelt, um Konzepte und Methoden zur Weiterentwicklung von Technologie und Management zur Gestaltung der digitalen Transformation zu erforschen, zu entwickeln und umzusetzen. Derzeit läuft die Auswahl geeigneter Kandidaten."

Für das kommende Jahr kündigten Reiner Strecker, Rainer Christian Genes und Frank van Oers ein vollkommen neues Vorwerk Produkt an: "Wir bewegen uns hier natürlich weiter im Umfeld von Zuhause und Wohnen und sind davon überzeugt, mit der Produktidee eine breite Zielgruppe begeistern zu können."