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20.01.2020 10:59

Wupperpark: Grünes Licht für die Pavillons

Der Bau der beiden Pavillons, die auf dem ehemaligen Luftschutzbunker am Döppersberg entstehen sollen, startet in Kürze. Die Baugenehmigung liegt nun vor.

Der Bunker hat eine neue Betondecke bekommen. Als nächstes folgen Treppen und Aufzüge, die hoch in die Pavillons und auf die Dachterrasse führen.

Der Wupperpark ist der letzte Baustein in der Neugestaltung des Döppersbergs. Entlang der B7, zwischen Morianstraße und KöBo-Haus, sehen City-Besucher auf die große Baustelle rund um den unterirdischen Luftschutzbunker aus den 1940er Jahren. Der Umbau zu einem Kulturraum für Club und Konzerte ist in vollem Gange. Jetzt haben auch die Bauvorhaben für die oberirdischen Pavillons grünes Licht bekommen.

Auf der Decke des Bunkers sollen zwei Gebäude entstehen. Der „Infopavillon“ wird der neue Standort der Wuppertal Marketing GmbH und einer Gastronomie. In das zweite Gebäude zieht das Café Cosa, eine betreute Anlaufstelle für suchtkranke Menschen. Die Dächer der Pavillons werden begrünt. Der Infopavillon bekommt zudem eine Dachterrasse, die einen neuen Ausblick auf den Döppersberg bietet.

Zuletzt hatte der Bunker, der rund sieben Meter unter der Erde liegt, im Dance-Floor-Bereich eine neue Decke bekommen. Die alte 1,80 Meter dicke Betonschicht wurde abgetragen und eine Neue gegossen, die den Party-Gästen deutlich mehr Raum lässt. Denn statt einer Deckenhöhe von nur zweieinhalb Metern gibt es mit nun über vier Metern deutlich mehr Platz zum Tanzen und Feiern.

Die nächsten Schritte
Nach der neuen Betondecke folgen Treppen und Aufzüge, die vom Bunker in die Pavillons und hoch auf die Dachterrasse führen. „In einem nächsten Schritt werden die Gebäude gegründet“, erzählt Holger Erke. Er ist der zuständige Architekt für das Projekt, das unter der Leitung der Tiefbunker Brausenwerth GmbH & Co. KG mit den Geschäftsführern Markus und Thomas Riedel steht. „Im westlichen Bereich des Infopavillons werden aufwendige Pfahlgründungen bis in den Wupperkies hinein erforderlich sein, da die Pavillons nur teilweise auf dem Bunker aufliegen“, so Erke. Das heißt, es werden mehrere Pfähle in tiefere Bodenschichten gebohrt, bis ein tragfähiger Baugrund erreicht ist, der die Last der Pavillons aufnehmen kann. Anfang Februar gehen die Bagger an den Start.  

Geplant ist, dass die Pavillons im Frühjahr nächsten Jahres an die neuen Mieter übergeben werden, die dann nach ihren Wünschen den Innenausbau umsetzen können.