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29.07.2016 14:33

Der Wuppertaler Arbeitsmarkt im Juli

Die Arbeitslosigkeit in Wuppertal ist im Juli auf 17.394 Personen leicht gestiegen. Das waren 134 Arbeitslose mehr als im Juni, aber zehn Menschen weniger als vor einem Jahr. Die Arbeitslosenquote steigt von 9,7 Prozent im Juni auf aktuell 9,8 Prozent. Vor einem Jahr im Juli 2015 belief sich die Quote auf 9,9 Prozent.

Autor: Agentur für Arbeit vom 28.07.16

Grafik: Agentur für Arbeit

Die Arbeitslosigkeit ist in Wuppertal gestiegen, weil sich im Juli mehr Personen neu oder erneut arbeitslos meldeten (3.754 Personen) als ihre Arbeitslosigkeit beendeten (3.680 Personen). Wie im bergischen Städtedreieck meldeten sich auch in Wuppertal insbesondere mehr junge Menschen arbeitslos.
Die Ausländerarbeitslosigkeit ist in Wuppertal im Vergleich zum letzten Jahr bisher am stärkten im bergischen Städtedreieck gestiegen. Diese ist in Wuppertal um 15,8 Prozent im Vergleich zum Juli des letzten Jahres gestiegen und liegt damit deutlich höher als in Remscheid (8,1 Prozent) und Solingen (8,8 Prozent).
Arbeitgeber meldeten im Juli 684 freie Arbeitsstellen in Wuppertal. Insgesamt werden in Wuppertal damit 1.964 Arbeitskräfte gesucht, das sind 111 Stellen oder 6,0 Prozent mehr als vor einem Jahr.
Statistisch gesehen konkurrieren im Juli 19,7 Arbeitslose in Wuppertal um eine Stelle im Bereich Verkehr, Logistik, Schutz und Sicherheit. Am günstigsten ist in Wuppertal das Verhältnis zwischen Arbeitslosen und gemeldeten Stellen im Bereich Gesundheit, Soziales, Lehre und Erziehung. Hier kommen auf eine Arbeitsstelle aus diesem Berufsbereich rechnerisch nur 3,2 Arbeitslose.

Derzeit werden insbesondere folgende Arbeitskräfte von den Wuppertaler Unternehmen gesucht: Verkäufer, Fachkräfte und Helfer in der Lagerwirtschaft, Berufskraftfahrer, Altenpfleger und -helfer, Erzieher, Krankenpfleger, Fachkräfte Dialogmarketing, Bürofachkräfte, Sozialarbeiter, Objekt- und Personenschützer, Fachkräfte Kraftfahrzeugtechnik, Zahnmedizinische Fachangestellte, Medizinische Fachangestellte, Fachkräfte Maschinenbau sowie Physiotherapeuten.