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25.11.2015 19:20

Auszeichnung vorbildlicher Bauten 2015: Drei Projekte aus Wuppertal dabei

Mit dem Titel "Vorbildliche Bauten NRW 2015" sind heute im Düsseldorfer Ständehaus 33 Gebäude ausgezeichnet worden. Die Urkunden und die Gebäudeplaketten überreichten Staatssekretär Michael von der Mühlen aus dem Bauministerium und der Präsident der Architektenkammer NRW, Ernst Uhing, an die Architekten und Bauherren.

Autor: PM vom 23.11.15

Experimenteller Wohnungsbau Ostersiepen, Architektur Contor Müller Schlüter, Wuppertal. Foto: Tomas Riehle

Kindertagesstätte Don Bosco, Architektur: Zamel Krug Architekten, Hagen. Foto: Simon Wegener

Speisehaus der Evangelischen Kirche im Rheinland für das Internationale Tagungszentrum, Architektur: Kastner Pichler Architekten, Köln. Foto: Konstantin Pichler

„Seit 35 Jahren lobt das Bauministerium NRW alle fünf Jahre diesen Preis mit dem Partner Architektenkammer aus. Die gebaute Umwelt bestimmt das Gesicht unserer Städte. Es ist immer wieder faszinierend, welche beeindruckenden Ergebnisse unsere Wettbewerbe haben. Ich freue mich besonders, dass sich auch der geförderte Wohnungsbau, der öffentliche Hochbau und Projekte der Städtebauförderung an unterschiedlichsten Standorten in Konkurrenz mit spektakulären Museumsbauten und privaten Bürogebäuden aufgrund ihrer Qualität durchsetzen konnten“, sagte von der Mühlen.

„Innovativ, vorbildlich, richtungsweisend – das sind die Prädikate der Preisträger. Das sind Architekten und Bauherren, die Gebäude realisiert haben, die in ästhetischer, technischer, sozialer oder städtebaulicher Hinsicht als richtungsweisend für die kommenden Jahre gelten können. Die ausgezeichneten Objekte zeigen die Innovationskraft, das technische Know-how und den Gestaltungsanspruch der Architekten und Stadtplaner in Nordrhein-Westfalen“, betonte Uhing.

Insgesamt waren von Architekten und Bauherren 203 Objekte für das Auszeichnungsverfahren eingereicht worden. Die Jury wählte unter Vorsitz des Architekten Gerold Reker aus Kaiserslautern 33 Arbeiten aus.

Gleich drei sind in Wuppertal beheimatet:

  • Kindertagesstätte Don Bosco, Wuppertal; Architektur: Zamel Krug Architekten, Hagen
  • Speisehaus der Evangelischen Kirche im Rheinland für das Internationale Tagungszentrum, Wuppertal; Architektur: Kastner Pichler Architekten, Köln
  • Experimenteller Wohnungsbau Ostersiepen, Wuppertal; Architektur: Architektur Contor Müller Schlüter, Wuppertal

(Die ausführlichen Jurybegründungen stehen als PDF zum Download zur Verfügung.)

Wuppertals Baudezernent Frank Meyer äußerte sich bei der Verleihungsfeier sehr erfreut über den „Hattrick der Wuppertaler Beiträge“: „Vorbildliche Baukultur stellt eine Visitenkarte jeder Stadt dar. Die Qualität von Gebäuden und Plätzen beeinflusst das Zusammenleben und das Identitätsgefühl der Menschen. Daher fördern wir in der Verwaltung ambitionierte Bauvorhaben nach Kräften und freuen uns sehr über die dreifache Auszeichnung für Wuppertal.“

Dateianlagen:
 Jurybegruendungen.pdf (61 KB )