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29.10.2015 18:51

Der Arbeitsmarkt in Wuppertal

Die Arbeitslosigkeit in Wuppertal ist im Oktober um 246 auf 16.697 Personen gesunken. Das waren 991 Arbeitslose (-5,6 Prozent) weniger als vor einem Jahr. Die Arbeitslosenquote sank von 9,9 Prozent im August und 9,6 Prozent im September auf aktuell 9,5 Prozent. Vor einem Jahr im Oktober 2014 belief sich die Quote noch auf 10,0 Prozent.

Autor: PM BA vom 29.10.15

Im Oktober meldeten sich 3.410 Personen (neu oder erneut) arbeitslos, gleichzeitig beendeten 3.671 Personen ihre Arbeitslosigkeit.
Der Bestand an Arbeitsstellen ist im Oktober um 92 Stellen auf 1.755 gestiegen; im Vergleich zum Vorjahr liegt der Stellenbestand 376 Stellen oder 27,3 Prozent höher. Arbeitgeber aus Wuppertal meldeten dem Arbeitgeber-Service im Oktober 717 neue Arbeitsstellen, 173 mehr als vor einem Jahr. Seit Jahresbeginn gingen 6.787 Arbeitsstellen ein, 901 oder 15,3 Prozent mehr als von Januar bis September 2014.

Bundesweite Fachkräftewoche hat Zeichen gesetzt

Die Vorsitzende der Geschäftsführung sieht aber auch weiteren Handlungsbedarf für die Agentur für Arbeit Solingen-Wuppertal: „Die hohe Aufnahmefähigkeit des Marktes signalisiert uns, dass wir uns verstärkt in der Qualifikation der Arbeitnehmer engagieren müssen. Dazu gehört auch die Betreuung und Beratung aller Arbeitnehmer und Arbeitssuchender, die neue Perspektiven suchen. Das ist auch das Thema der diesjährigen Fachkräftewoche, an der wir uns intensiv mit vielen Aktionen im Berufsinformationszentrum beteiligen“.
Die bundesweite Fachkräftewoche, eine gemeinsame Aktion der Bundesagentur für Arbeit, der Wirtschaftsverbände und verschiedener Bundesministerien läuft seit Montag, 26. Oktober und endet morgen, Freitag, 30. Oktober. „Solche Aktionen setzen Zeichen. Damit ist es aber nicht getan. Wir werden darüber hinaus auch weiterhin viel Zeit und Arbeitskraft gemeinsam mit denjenigen Menschen im Städtedreieck investieren, die Unterstützung benötigen, und zum Teil schon sehr lange arbeitslos sind, damit sie ihren Platz in der Gesellschaft finden oder wieder finden“ verspricht Bettina Wolf. „Denn nur, wenn wir uns intensiv mit der Fachkräftenachfrage auseinandersetzen, können wir als Agentur für Arbeit langfristig dazu beitragen, dass es Menschen und Wirtschaft im Bergischen Städtedreieck gut geht“.