Die Außenwirtschaft ist für Wuppertal enorm wichtig. Bei unserer Informationsveranstaltung „Neue Märkte. Neue Chancen.“ wurden entsprechende Fördermaßnahmen für kleine und mittelständische Unternehmen vorgestellt.
Eva Platz, Vorständin der Wirtschaftsförderung, machte deutlich, wie sehr Wuppertals Wirtschaft vom internationalen Geschäft lebt: rund 56,5% der produzierten Erzeugnisse werden exportiert. Globale Märkte seien von zentraler Bedeutung für die heimischen Unternehmen, aber KMU stünden bei der Erschließung neuer Märkte vor besonderen Herausforderungen.
Markus Schilling stellte die Programme der NRW.Global Business (Öffnet in einem neuen Tab) vor: von der Begleitung internationaler Leitmessen über die Organisation von Auslandsreisen bis zur individuellen Beratung beim Auf- und Ausbau des Auslandsgeschäfts. Gemeinschaftsstände auf Messen überzeugen durch geringere Kosten, mehr Sichtbarkeit und bessere Netzwerkmöglichkeiten. Auslandsreisen wiederum erlauben Einblicke in das Ökosystem des Zielmarkts, etwa durch Besuche bei dort bereits etablierten Unternehmen. Wer eine Auslandsmesse ohne Gemeinschaftsstand fördern lassen möchte, findet im Programm „Messe meets Mittelstand (Öffnet in einem neuen Tab)" die passende Unterstützung.
Necla Gündüz von der Wirtschaftsförderung präsentierte anschließend die Bundesförderungen. Neben Gemeinschaftsständen gibt es hier das sechsstufige Markterschließungsprogramm sowie mit „Young Innovators" ein Angebot speziell für junge, innovative Unternehmen. Auch der „German Accelerator“ richtet sich an Startups mit internationalem Wachstumspotenzial und unterstützt bei der Suche und dem Eintritt in den richtigen Zielmarkt. Weitere teils branchen- oder länderspezifische Fördermöglichkeiten bietet „Germany Trade and Invest".
Zum Abschluss stellten IHK und AHK ihre Unterstützungsangebote vor. „Außenwirtschaft ist auch Außenpolitik geworden. Die Märkte ändern sich aktuell fast täglich", so Jasper Rust, Referent für Außenwirtschaft bei der Bergischen IHK (Öffnet in einem neuen Tab). KMU müssten daher schneller und strategischer handeln, um wettbewerbsfähig zu bleiben. Eine gute Vorbereitung spare Zeit, Geld und Risiko. Die IHK berät zu Import, Export, Exportkontrolle, Außenwirtschaftsformularen und Freihandelsabkommen. Letztere seien gerade wegen möglicher Zollentlastungen und erleichtertem Markteintritt gefragt. Die AHK unterstützt mit 150 Standorten in über 90 Ländern vor Ort, von der Markterschließung über Rechts- und Steuerberatung bis zu Marktstudien.
Wir danken allen Referent*innen für ihre wertvollen Beiträge. Fragen zu den Fördermöglichkeiten beantworten Necla Gündüz, die NRW.Global Business sowie die Bergische IHK gerne jederzeit.



