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Wirtschaftsförderung WuppertalAktuelles

Hilfen für Unternehmen und Selbstständige in der Corona-Pandemie

Stand: 06.12.2021, 08:00 Uhr
Kein Anspruch auf Vollständigkeit oder Richtigkeit der Informationen. Alle Angaben ohne Gewähr.


Aktuell

06.12.2021: Kfw-Sonderprogramm mit höheren Kredithöchstbeträgen bis April 2022
Unternehmen können bis zum 30. April 2022 höhere Kreditbeträge (Öffnet in einem neuen Tab) für Kleinbeihilfen bei der Kfw-Bank beantragen. 
Im KfW-Schnellkredit betragen die Kreditobergrenzen künftig für Unternehmen mit mehr als 50 Beschäftigten 2,3 Mio. Euro (bisher 1,8 Mio. Euro). Für Unternehmen mit über zehn bis 50 Beschäftigten steigt die Grenze von 1,125 Mio. Euro auf 1,5 Mio. Euro. Bei kleinen Unternehmen bis zu zehn Beschäftigten sind es künftig 850.000 Euro (bisher 675.000 Euro).
Auch beim Im KfW-Unternehmerkredit und ERP-Gründerkredit mit Laufzeiten von mehr als sechs Jahren wird die Kreditobergrenze von bisher 1,8 Mio. Euro auf 2,3 Mio. Euro erhöht.

29.11.2021: Corona-Hilfen bis März 2022 verlängert
Die bis Ende des Jahres geltende Überbrückungshilfe III Plus (Öffnet in einem neuen Tab) wird unter dem Namen Überbrückungshilfe IV von Januar bis März 2022 fortgeführt. Antragsberechtigt sind weiterhin Unternehmen, die im Vergleich zum Referenzmonat in 2019 eine Umsatzeinbuß von mindestens 30 Prozent verkraften müssen. Im Rahmen der Überbrückungshilfe IV werden bei Umsatzausfällen ab 70 Prozent bis zu 90 Prozent der Fixkosten erstattet, bei der Überbrückungshilfe III Plus waren es 100 Prozent. Auch die Neustarthilfe Plus (Öffnet in einem neuen Tab) wird um den gleichen Zeitraum verlängert. Hierbei können Soloselbständige weiterhin pro Monat bis zu 1.500 Euro an direkten Zuschüssen erhalten, insgesamt für den verlängerten Förderzeitraum also bis zu 4.500 Euro. Darüberhinaus gilt die verlängerung auch für die Härtefallhilfen der Länder (Öffnet in einem neuen Tab).

23.11.2021: 3G am Arbeitsplatz ab Mittwoch (24.11.)
Angesichts steigender Infektionszahlen wird am Arbeitsplatz die 3G-Regel eingeführt. Entsprechende Änderungen am Infesktionsschutzgesetz §28b haben Bundestag und Bundesrat beschlossen. Die 3G-Regelung soll voraussichtlich ab Mittwoch, den 24.11., umgesetzt werden. Demnach dürfen nur Beschäftigte und Arbeitgeber Zugang zur Betriebsstätte haben, wenn sie einen Nachweis über Impfschutz, Genesung oder einen negativen Corona-Test vorlegen können. Ausnahmen bestehen, wenn Beschäftigte ein betriebliches Impf- oder Testangebot vor Ort annehmen. Die Tests im Betrieb durchgeführt werden, wenn ein vom Arbeitgeber beauftragter Dritter die Durchführung beaufsichtigt. Privat durchgeführte Schnelltests, die von zu Hause aus mitgebracht werden, reichen hingegen nicht als Beleg aus. Die Einhaltung der Regel soll betriebsintern kontrolliert und für behördliche Überprüfungen auch dokumentiert werden. Dazu darf der Arbeitgeber personenbezogene Daten wie den Namen und das Vorliegen eines gültigen 3G-Nachweises inkl. der Gültigkeitsdauer abfragen. Die Daten sind aber spätestens nach sechs Monaten wieder zu löschen. Beschäftigte, die keinen 3G-Nachweis erbringen und dadurch ihrer Arbeit nicht nachgehen können, dürften i.d.R. ihren Vergütungsanspruch verlieren. Wer über einen längeren Zeitraum gegen die Regeln verstößt bzw. keine Auskunft über seinen 3G-Status geben will, muss mit arbeitsrechtlichen Konsequenzen von der Abmahnung bis schlimmstenfalls zur Kündigung rechnen. 
Die Regelung gilt zunächst bis einschließlich den 19. März 2022. Mehr Infos beim Bundesministerium für Arbeit und Soziales (Öffnet in einem neuen Tab).

05.11.2021: NRW-Digitalzuschuss für Einzelhandel, Gastgewerbe und Tourismusbranche
Um die Corona-Folgen zu meistern und sich zukunftsfähig aufzustellen fördert das Land NRW Kleinst- und Kleinunternehmen aus Einzelhandel, Gastronomie und Tourismus mit Zuschüssen bei der Umsetzung von Digitalisierungsmaßnahmen. Diese können dazu dienen Geschäftsprozesse, Kundenkommunikation oder Verkaufswege zu digitalisieren. Gefördert wird pro Unternehmen eine Maßnahme mit max. 2.000 Euro. Mehr Infos zum Programm finden Sie hier.

Welche Maßnahmen hat die Bundesregierung u.a. beschlossen, um Unternehmen in der Corona-Krise zu helfen?

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Welche weiteren Hilfen und Förderprogramme gibt es?

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  • mattthewafflecat auf Pixabay
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