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"go-digital" - Für die digitale Zukunft des Mittelstands

Das Förderprogramm go-digital unterstützt insbesondere kleine und mittlere Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft bis 100 Beschäftigte sowie Handwerksbetriebe bei der Digitalisierung ihrer Geschäftsprozesse.

Praxiswirksam bietet das Programm Beratungsleistungen durch ein autorisiertes Beratungsunternehmen, um mit den technologischen und gesellschaftlichen Entwicklungen im Bereich Online-Handel, Digitalisierung des Geschäftsalltags und dem steigenden Sicherheitsbedarf bei der digitalen Vernetzung Schritt zu halten.

 

Was wird gefördert?

Den Unternehmen stehen autorisierte Berater zur Seite, die die Digitalisierungsprojekte fachlich begleiten.

Die Maßnahmen müssen den folgenden drei Module zugeordnet sein:

  • Digitalisierte Geschäftsprozesse: Ziel ist der Aufbau digitaler Arbeitsabläufe und die Etablierung sicherer elektronischer und mobiler Prozesse. Einsatzbereiche können z.B. Logistik, Versand- und Retourenmanagement oder Zahlungsverfahren sein.
  • Digitale Markterschließung: Ziel ist die Unterstützung bei der Erschließung neuer Kundengruppen oder Marktsegmenten sowie die Vermarktung über neue Kanäle, z.B. im Rahmen einer Social Media Strategie.
  • IT-Sicherheit: Ziel ist es, das Risiko von Cyberkriminalität zu mindern und der selbstständige Betrieb von geeigneten IT-Sicherheitsmaßnahmen

Im Rahmen der Antragstellung muss ein Hauptmodul gewählt werden, welches mindestens 51 Prozent des Beratungsvolumens ausmacht. Da sich die Themenbereiche der Module teilweise überschneiden, können nach Bedarf ein bzw. zwei Nebenmodule zusätzlich gewählt werden.

Die Beratungsleistung, um diese Ziele zu erreichen, besteht aus zwei Schritten. Zunächst wird eine Potenzialanalyse aufgestellt und ein Realisierungskonzept erstellt. Im zweiten Step wird das Konzept finalisiert und umgesetzt.

 

Wie hoch ist die Förderquote?

Die Beratungsleistung wird zu 50 Prozent gefördert (bei einem max. Beratertagessatz von 1.100 Euro). Der Förderumfang beträgt max. 30 Tage in einem Zeitraum von sechs Monaten (max. Förderhöhe 16.500 Euro).

Tipp: Mit dem Programm kann auch die Einrichtung von Homeoffice-Plätzen finanziell unterstützt werden. Hierzu zählt vor allem der Aufbau und die Einrichtung der zugehörigen Hardware. Software, die dabei zum Einsatz kommt und über die gängigen Standards hinausgeht, ist ebenfalls förderfähig.
Von der Förderung ausgeschlossen sind dagegen reine Investitionsmaßnahmen in Hard- und Standardsoftware.

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