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Zentrales Innovationsprogramm Mitteltand (ZIM)

Das ist ab 2020 neu!

Das Zentrale Innovationsprogramm Mittelstand (ZIM) ist das größte Programm der Bundesregierung zur Bezuschussung anwendungsnaher technischer F&E-Projekte des Mittelstands und kooperierenden Forschungseinrichtungen.

Von den Neuerungen der Förderrichtlinie ab 2020 sollen besonders strukturschwache Regionen profitieren, zu denen auch Wuppertal zählt.
Auch für kleine und junge Unternehmen (weniger als 10 Jahre alt) soll es Vorteile geben. Unter anderem durch höhere Fördersätze. Insgesamt sind für dieses Jahr Fördergelder von 555 Millionen Euro im Topf.

Was wird gefördert: F&E-Aktivitäten zur Entwicklung innovativer Produkte, Verfahren oder technischer Dienstleistungen als Einzel- oder Kooperationsprojekt zwischen Unternehmen oder mit einer Forschungseinrichtung. Thematisch gibt es keine Einschränkungen bezüglich Technologiefelder oder Branchen. Neu ist auch die Förderung von Durchführbarkeitsstudien.

Wer wird gefördert: Bei Einzelprojekten sind KMU sowie mittelständische Unternehmen mit weniger als 500 Mitarbeitern und höchstens 50 Millionen Jahresumsatz förderberechtigt.
Ab 2020 können auch mittelständische Unternehmen bis max. 999 Mitarbeitern von der Förderung profitieren, sofern sie mit einem KMU kooperieren.

Wie hoch sind die Zuschüsse: Die zuwendungsfähigen Kosten für ein Einzelprojekt betragen max. 550.000 Euro. Der Förderanteil liegt zwischen 25% bis 45%.
Die zuwendungsfähigen Kosten bei einem Kooperationsprojekt betragen max. 450.000 Euro pro Unternehmen und max. 220.000 Euro für eine Forschungseinrichtung. Der Förderanteil liegt zwischen 30% und 55%.
Die Zuwendung erfolgt als nicht rückzahlbarer Zuschuss.

Die ZIM-Projektträgerschaft wird aktuell neu ausgeschrieben. Deshalb können Anträge voraussichtlich erst ab dem 2. Quartal 2020 gestellt werden.

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