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Neues von der Wirtschaftsförderung4.0

Mit welchen Themen beschäftigt sich die Wirtschaftsförderung 4.0 gerade? Welche neuen Initiativen gibt es in Wuppertal? Wer startet demnächst ein Kooperationsprojekt?
Auf dieser Seite versorgen wir Sie regelmäßig mit aktuellen Meldungen vom Projekt WF4.0.

Lieblingsstücke neu entdecken - Flohmärkte

*p über pexels.com

Post vom 07.07.2020

Tische, Kisten, Gänge, Menschen. Essen, Musik, Decken, Kinder.
Geschirr, Besteck, LPs, Kassetten. Kleidung, Schmuck, Hüte, Taschen. Spiele, Elektronik, Fahrräder, Werkzeuge. Instrumente, Bücher, Möbel, Teppiche.

All das, kann auf Flohmärkten gefunden und verkauft werden. Ein Paradies für SchnäppchenjägerInnen, SammlerInnen, Umweltbewusste, SpaziergängerInnen, Hungrige, Unterhaltungslustige und für all diejenigen, deren Schränke & Keller dringend mal wieder geleert werden wollen.

In Wuppertal werden normalerweise über das ganze Jahr zahllose Flohmärkte angeboten: klassisch, für Frauen, für Kinder, für die im Luisenviertel, nur mit Büchern, nur mit Kleidung. Für wen und was auch immer, es macht tierisch viel Spaß sich durch endlos viele Stände zu wühlen und an mancher Stelle einen persönlichen Schatz zu finden - schon probiert?


Warum WF4.0 =  Flohmärkte?

Auch Flohmärkte zählen zu den alternativen Konsummöglichkeiten. Gebrauchtes zu verkaufen statt es wegzuwerfen spart dort Ressourcen, wo sonst neu produziert würde. Gebrauchtes zu kaufen spart Geld und führt zu mehr persönlichem Austausch über das Produkt.
Geld, das auf dem Flohmarkt ausgegeben wird wandert nicht aus Wuppertal auf die Konten weltweit agierender Konzerne, sondern erfreut die Verkäufer aus unserer Stadt. Im Idealfall geben sie ihre Einnahmen dann hier vor Ort in einem Café oder einer Bar wieder aus und stärken damit Wuppertals lokale Wirtschaft.

Das wird schon wieder - Repair Cafés

Foto: pexels auf pixabay

Post vom 25.06.2020

Was haben ein qualmender Fön und ein nicht mehr qualmender Toaster gemeinsam?

Richtig, sie veranlassen uns in der Regel dazu sie zu ersetzen. Und dieser Ersatz kostet Zeit, Geld und verbraucht eine Menge Ressourcen in der Herstellung.

Ein Glück nehmen handwerklich begabte Mitmenschen sich regelmäßig die Zeit die Besitzer der qualmenden Elektrogeräte bei der Reparatur ihrer Lieblinge zu unterstützen. Sogenannte Repair Cafés (Netzwerk Reparatur-Initiativen) sind gut in die Nachbarschaft eingebundene Treffpunkte an denen sich die Fachleute ehrenamtlich organisieren. Hier können alle, die etwas reparieren möchten vorbeikommen, in ungezwungener Runde einen Kaffee genießen und dabei lernen wie sie ihr Gerät selbst wieder zurück ins Leben holen können.
In Wuppertal gibt es das Repair Café im Stadtteiltreff Heckinghausen (wo rund 80% der Geräte gerettet werden können), die offene Werkstatt bei Utopiastadt (aktuell im Umbau), sowie die Mirker Schrauba, die sich auf das Reparieren von Fahrrädern spezialisiert haben. Ein wirklich nützliches Angebot wie wir finden und definitiv einen Versuch wert!

Warum WF4.0 = Repair Cafés?

Auch die ExpertInnen in den Repair Cafés engagieren sich ehrenamtlich. Ihr Angebot fördert Zusammenhalt, einen sparsameren Umgang mit Ressourcen und die Stärkung lokaler Wertschöpfung: Die regelmäßigen Treffen bieten der Nachbarschaft die Möglichkeit sich zu begegnen und kennenzulernen – und nur wer sich kennt kann zusammenhalten und sich füreinander stark machen.

Eine Reparatur ist günstiger und ressourcenschonender als neu kaufen – Repair Cafés leisten also auch einen Beitrag zum Klimaschutz und sorgen dafür, dass das Geld was eigentlich für einen neuen Toaster draufgegangen wäre, stattdessen womöglich für etwas ausgegeben werden kann, das in unserer Stadt produziert worden ist.

**Das Angebot ist kostenfrei – Spenden gern gesehen.

Retten und "fairteilen" - Foodsharing

Bild: Karolina Grabowska von Pexels

Post vom 23.06.2020

In Deutschland werden laut Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) pro Jahr ca. 12 Mio. Tonnen Lebensmittel weggeworfen. Foodsharing ist eine Initiative, die der Lebensmittelverschwendung entgegenwirkt. Die 2012 in Berlin gegründete Initiative rettet ungewollte und überproduzierte Lebensmittel – und das sowohl aus privaten Haushalten, als auch aus kleinen und großen Betrieben.
Das gerettete Essen wird meist zu Verteilstationen (so genannten Fairteilern) gebracht. Auch Privatpersonen können hier kostenlos Lebensmittel abgeben oder mitnehmen.

Bei uns in Wuppertal werden aktuell 5 Fairteiler betrieben zu denen ihr gehen könnt. In der Gruppe Foodsharing Wuppertal (Fairteilung) erfahrt ihr wo ein Fairteiler in eurer Nähe steht.


Warum ist Foodsharing = WF4.0?

Die Foodsaver handeln ehrenamtlich und fördern durch ihren Einsatz ein bewussteres Konsumverhalten sowie den nachhaltigen Umgang mit Ressourcen. Über die Organisation innerhalb des Foodsharing-Netzwerks und Veranstaltungen, wie gemeinsamen Koch-Events bei denen gerettete Lebensmittel für alle Interessierten verkocht werden, wird zusätzlich auch das Gemeinschaftsgefühl in unserer Stadt gestärkt.

 

Wer oder was sind eigentlich die Initiativen der Wirtschaftsförderung 4.0 Wuppertal?

Zukünftig werden wir an dieser Stelle Einblicke in die Arbeit verschiedenster lokaler Initiativen aus Wuppertal geben, die sich durch ihre Regionalität für den Klimaschutz, Ressourcenschutz oder den Zusammenhalt in der Gesellschaft einsetzen. Welche lokalen Unternehmen gibt es schon bei uns? Und was produzieren sie in unserer unmittelbaren Umgebung?

Warum WF4.0 in Corona-Zeiten wichtig ist

Post vom 24.04.2020

Internationale Lieferengpässe wirken sich auf lokale Betriebe aus und zwingen diese teilweise zu Produktionsstopps - Die Corona-Pandemie zeigt uns gerade deutlich, warum Resilienz ein wichtiges Thema für die lokale Wirtschaft ist. Dazu gibt es hier einen spannenden Artikel vom Wuppertal Institut.

Wuppertaler helfen Wuppertalern - Lokale Initiativen

Post vom 03.04.2020

Es gibt viele Initiativen, die die große Solidarität der Wuppertalerinnen und Wuppertaler während der Corona-Krise zeigen. Darunter sind Spendenaktionen für die Gastronomie oder Einkaufsdienste, die Menschen helfen, die aktuell nicht nach draußen möchten oder können und viele weitere Hilfsaktionen. Hier ein Überblick der aktuellen und lokalen Angebote (keine Garantie der Vollständiglkeit).

Aufbruch am Arrenberg

Gastronomen, die ihre Betriebe derzeit nicht öffnen dürfen, kochen sechs Wochen lang täglich 40 Portionen Mittagessen für Bedürftige in ihrer Nachbarschaft. Das Essen kann ab 12:30 Uhr im Stadtteilzentrum im Hof der Fröbelstr. 1 abgeholt werden oder wird von Freiwilligen bis vor die Wohnungstür geliefert. Der Verein Aufbruch am Arrenberg bitet die Aktion Nachbarschaftsessen dank Spenden und freiwilliger Helfer kostenlos an.
Mehr über Aufbruch am Arrenberg

Barmen liefert!

Wenn die Besucher nicht in die City kommen, kommt die City eben zu den Kunden. Viele Geschäfte aus der Barmer Innenstadt dürfen zur Zeit keine Kundschaft vor Ort empfangen und haben deshalb auf Liefersienste umgestellt. Unter dem Motto "Barmen liefert" können Produkte wie Bücher, Tee, Küchengeräte und Speisen dirket nach Hause bestellt werden.
Barmen liefert ist eine Initiative von BarmenUrban, dem Büro für Innenstadtentwicklung, in Zusammenarbeit mit der ISG Barmen-Wert und der IG City-Barmen.
Zu Barmen liefert!

Bauer sucht Hilfe

Jetzt Erntehelfer werden und die Bauern in der Umgebung unterstützen. Das geht auf der Plattform "Bauer sucht Hilfe". Hier werden Angebote von Freiwilligen und Nachfrage von Landwirten zusammen gebracht. Die Registrierung ist kostenlos und unverbindlich.
Zu Bauer sucht Hilfe

betterplace.me

Die Plattform ist eine Aktion der Stadtsparkasse Wuppertal in Kooperation mit betterplace.org. Hier werden Spenden für lokale Betriebe und Kulturschaffende gesammelt, ähnlich wie beim Crowedfunding.
Zu betterplace.me

Das Land hilft

In der Coronakrise fehlen den Landwirten tausende Saisonarbeiter, die bei der Ernte oder Pflanzenpflege helfen. Deshalb werden zur Zeit Freiwillige wie Studierende oder Menschen in Kurzarbeit gesucht, die die Landwirten zum Beispiel bei der Spargelernte unterstützen. Auf der Website Das Land Hilft können Interessierte sich über Arbeitsprozesse und Vorraussetzungen informieren. Wer mitmachen möchte, meldet sich anschließend auf der Plattform "Maschinenring" an, wo Such- und Hilfsangebote zusammen gebracht werden.
Zur Website Das Land hilft

EinTopf

Hinter EinTopf verbirgt sich ein Solidarfonds für Kulturschaffende aus Wuppertal. Eine Jury entscheidet, welche freien KünsterInnen unterstützt werden und Fördergelder aus dem Fonds bekommen. Die Gelder setzten sich aus Spenden, Erlöse aus Hilfsaktionen und Zahlungen an die Streaming-Plattform STEW.ONE zusammen. Das Hilfsangebot soll auch nach der Corona-Krise bestehen bleiben.
Zu EinTopf

Geschlossen - aber trotzdem am Start

Die Redaktion der Wuppertaler Rundschau führt eine aktuelle Übersicht über Geschäfte und Restaurants, die trotz Ladenschließungen weiterhin erreichbar sind. Viele Wuppertaler Händler und Gastronomen bieten ihre Produkte und Services jetzt über Online-Shops oder neu eingerichtete Lieferdienste an. Über welche Adressen und Rufnummern diese erreichbar sind steht auf der Website der Wuppertaler Rundschau.
Zur Übersicht der Wuppertaler Rundschau

Gofundme

Auf der Plattform Gofundme für Crowdfunding-Kampagnen können verschiedene Projekte aus Wuppertal finanziell unterstützt werden. Privatpersonen, Organisationen oder Communitys können hier Geld für ihre eigenen Projekte sammeln oder andere gezielt unterstützen. Während der Corona-Krise können auch Gutscheine für Restaurants, Kneipen oder Geschäfte über die Plattform erworben werden, die später vor Ort eingelöst werden können.
Zur Crowdfunding-Plattform Gofundme

Hilf deinem Kino

Auch den Kinos fehlen in der Corona-Zeit wichtige Einnahmen. Durch eine ungewöhnliche Aktion kann den lokalen Kinos geholfen werden: Durch freiwillig Werbung gucken! Auf der Plattform das Lieblingskino aussuchen und einige Spots für den guten Zweck schauen. Alternativ gibt es auch eine Spendenfunktion.
Zu Hilf deinem Kino

Kauf nebenan

Hinter der Initiative "Kauf nebenan" steckt die bekannte Plattform nebenan.de, die sich für eine vernetzte Nachbarschaft einsetzt. Kauf nebenan richtet seine Hilfe besonders an Ladenbesitzer und Gastronomen, aber auch an Kulturschaffende und Selbstständige aus der direkten Nachbarschaft. Die Unterstützung erfolgt über den Kauf eines Gutscheins, bei dem jeder selbst entscheiden kann, an wen er Spenden möchte. Oder über eine Spende über betterplace.me. Das Besondere: Zur Zeit läuft eine Aktion mit großen Partnern wie der Deutschen Bank, Visa und der Postbank, bei der jeder gespendete Betrag für Gewerbetreibende verdoppelt wird.
Zu Kauf nebenan!

Live aus Wuppertal

Auf Musik, Kleinkunst und Theater muss zu Hause derzeit niemand verzichten. Neben verschiedenen Kulturangeboten streamt die Plattform auch Diskussionen zu aktuell relevanten Themen aus der lokalen Wirtschaft und Politik. Zur Unterstützung der KünstlerInnen gibt es auch eine Spendenfunktion.
Zu Live aus Wuppertal

locals.wuppertal

Auf der Instagram-Seite locals.wuppertal präsentieren Wuppertaler Händler, Dienstleister und Gastronomen ihre Angebote und Services während der Corona-Krise. Viele haben Lieferdienste oder Gutscheinsysteme eingerichtet. Wer über welche Kanäle erreichbar ist, erfahrt ihr hier.
locals.wuppertal auf Instagram

Lokale Geschäftsideen

Auf einer Internet-Plattform sammelt Radio Wuppertal kreative Geschäftsideen von Wuppertaler Unternehmen, wie sie trotz Ladenschließungen in der Corona-Zeit für ihre Kundinnen und Kunden da sind. Zum Beispiel bieten viele Einzelhändler ihre Produkte über Online-Shops an und Gastronomen haben auf Lieferdienste umgestellt. Wer über welche Kanäle erreichbar ist, kann über Radio Wuppertal eingesehen werden.
Zur Infoseite von Radio Wuppertal

Nachbarschaftshilfe Corona

Informationsangebot der Stabsstelle Bürgerbeteiligung und Bürgerengagement (Stadt Wuppertal) über Hilfsangebote in den verschiedenen Stadtteilen. Hier gibt es neben Verhaltenstipps für HelferInnen auch eine Downloadabteilung für Zettel, die im Hausflur oder der Nachbarschaft aufgehangen werden können, um Nachbarn über Suchen oder Hilfsangebote zu informieren. Themen sind zum Beispiel Einkaufen für Risikogruppen, telefonische Seelsorge oder Hunde ausführen.
Zur Übersicht Nachbarschaftshilfe

Nebenan.de

Einkaufen für ältere Menschen,  Kinder betreuen oder mit dem Hund des Nachbarn Gassi gehen: Wer in seinem Viertel Hilfe sucht oder anbietet, wird bei nebenan.de fündig. Die Vermittlung von Such- und Hilfsangeboten funktioniert ähnlich wie ein Schwarzes Brett. Mit der Plattform möchte nebenan.de die Gemeinschaft und Kommunikation in der Nachbarschaft fördern.
Zur Plattform

Online City Wuppertal

Alle lokalen Einzelhändler, Gastronomen und Dienstleister aus Wuppertal können sich während der Corona-Krise kostenlos auf dem digitalen Marktplatz Online City Wuppertal anmelden und an der Online-Gutscheinaktion teilnehmen. Unter dem Motto "Heute schon an das Geschäft von morgen denken" können WuppertalerInnen Gutscheine ab zehn Euro kaufen und diese später einlösen, wenn Läden, Restaurants und Kneipen wieder öffnen dürfen. Zudem können alle Einzelhändler für mindestens drei Monate die Online City Wuppertal kostenlos nutzen, um ihre Produkte über das Internet zu verkaufen.
Zur Online City Wuppertal

Shopdaheim

Über die Suchfunktion auf Shopdaheim.de ist es ganz einfach Einzelhändler aus der Nachbarschaft finden. Die Plattform bietet eine Übersicht lokaler Händler aus verschiedenen Branchen und leitet User zu deren Internetauftritten weiter. Dort können NutzerInnen sich über das Angebot der Geschäfte während der Corona-Krise informieren, deren Online-Shop-Funktionen nutzen und somit die lokalen Einzelhändler vor Ort unterstützen.
Zur Händlersuche

STEW.ONE

Auch Kultureinrichtungen wurden in der Corona-Krise geschlossen und alle Vorführungen wie Konzerte oder Schauspielstücke abgesagt. Deshalb kommen über STEW.ONE die Kulturangebote jetzt per Online-Streams zu den Wupertalerinnen und Wuppertalern nach Hause. Über Spenden können die lokalen Künstlerinnen und Künstler finanziell unterstützt werden.
Zu STEW.ONE

Support your locals

Mit einer Aktion können WuppertalerInnen jetzt doppelt Gutes tun: Auf der Plattform Support your locals können Produkte oder Gutscheine von lokalen Einzelhändlern oder Gastronomen erworben werden. Das Besondere: Die Waren kommen nicht bei den Käufern an, sondern gehen an die vielen Heferinnen und Helfern in der Corona-Krise, wie z.B. Pflegepersonal oder Supermarkt-MitarbeiterInnen. Mit der cleveren Idee werden also Ladenbesitzer vor Ort unterstützt und gleichzeitig kann man ein Dankeschön an die vielen Alltagshelden senden, die für uns alle unermüdlich im Einsatz sind.
Zur Plattform Support your locals

TreueWelt

Über das Portal TreueWelt können Kunden der Stadtsparkasse Wuppertal Gutscheine von lokalen Händlern, Dienstleistern und Kulturschaffenden erwerben. Die Stadtsparkasse fördert die Gutscheinkäufe mit Rabatten: Gutscheine mit einem Wert unter 50 Euro bekommen eine Nachlass von 2,5 Prozent. Auf Gutscheine über 50 Euro kommt ein Rabatt von 5 Prozent.
Zur TreueWelt

Unternehmer helfen Unternehmern

Auch viele Unternehmen haben in der Krise viele offene Fragen. Andere hingegen können auf einem speziellen Themengebiet ihr Know-how einbringen, zum Beispiel bei der Einrichtung von Homeoffice. Die Hilfsbörse der Bergischen IHK richtet sich an alle Unternehmen im Bergischen. Sie bringt Hilfsangebote und -gesuche von Unternehmern zusammen und fördert den Erfahrungsaustausch in der Krise.
Zur IHK-Hilfsbörse

Vouchers for Future

Über die Plattform Vouchers for Future können Gutscheine für lokale Läden und Unternehmen erworben werden, um diese in der Corona-Krise finanziell zu unterstützen. Vouchers for future richtet sich nicht nur an alle, die von der Krise betroffen sind. Dazu zählen Restaurants, Bars, Cafés, Friseure, Ladengeschäfte, Boutiquen und Bekleidungsläden, aber auch Hotels und andere Unternehmen jeglicher Größe.
Zu Vouchers for Future

Westdeutsche Zeitung

Veränderte Öffnungszeiten, Lieferdienste oder Online-Shops: Auf dem neuen WZ-Portal können Wuppertaler Unternehmer ihre Leistungen während der Corona-Krise eintragen. Auch Angebote von Privatpersonen zur Nachbarschaftshilfe werden hier gesammelt.
Zum WZ-Portal

Wuppertal live

Wuppertal live verwandelt Wohnzimmer in eine Bühne. Auf Konzerte und Ausstellungen von lokalen KünstlerInnen müssen KulturliebhaberInnen auch in der Corona-Krise nicht verzichten. Per Video-Streams und virtuellen Angeboten bringt Wuppertal live viele Kulturangebote trotz abgesagter Veranstaltungen zu den WuppertalerInnen nach Hause. Außerdem gibt Wuppertal live einen Überblick, wie lokale KünstlerInnen und Kultureinrichtungen finaziell unterstüzt werden können, zum Beispiel über Spenden oder Gutschein und Ticketkäufen für spätere Veranstaltungen.
Zu Wuppertal live

Wuppertaler Gabenzaun

Auf Instagram ruft die Initiative Wuppertaler Gabenzaun dazu auf, in der Corona-Krise auch an Bedürftige zu denken. Kleidung, Hygieneartikel, Essen, Tierfutter, Getränke, Schlafsäcke, Decken, etc. werden wetterfest verpackt und an einen Zaun in der Nähe vom Döppersberg gehängt. Dort können die Bedürftigen sich die Spenden abholen.
Zum Wuppertaler Gabenzaun

Wuppertal to go

In der Facebook-Gruppe können alle Restaurants, Imbisse, Café, Einzelhandelsgeschäfte und Handwerker ihre Dienstleistungen posten, die sie während der Corona-Krise anbieten. Welche Angebote zum Mitnehmen (to go) gibt es? Wer liefert auf Bestellung nach Hause? Wer hilft bei Reparaturen? Hier werden alle Infos zu Adressen, Öffnungszeiten und Leistungen gesammelt.
Wuppertal to go auf Facebook

Zentrum für gute Taten

Der Verein "Zentrum für gute Taten" fördert, berät und vermittelt seit 2013 WuppertalerInnen rund um ehrenamtliche Tätigkeiten. Auch in der Corona-Krise bringt die Freiwilligenangentur Angebot und Nachfrage ehrenamtlicher Tätigkeiten in Wuppertal zusammen. Wer helfen möchte, kann sich beim Zentrum für gute Taten registrieren. Außerdem gibt der Verein einen Überblick über weitere Hilfsangebote für Riskiogruppen, zum Beispiel für Einkaufs- und Fahrdienste aber auch Anlaufstellen für telefonische Seelsorge.
Zum Zentrum für gute Taten

Selbstständigkeit in der Krise bewahren – Regionale Kooperationen fördern

Post vom 02.04.2020

Resilienz bezeichnet die Fähigkeit eines Systems sich trotz externer Störungen und Veränderungen selbst zu erhalten, sodass die eigenen Funktionsweisen und Strukturen gewahrt werden. Diese Fähigkeit beinhaltet die Selbstorganisation innerhalb des Systems sowie das Vermögen sich selbst neu zu sortieren, sodass eine eigenständige Anpassung an die externen Veränderungen vollzogen wird.

Bezieht man Resilienz auf Kommunen & Regionen bedeutet der Begriff, dass diese durch ein gewisses Maß an Unabhängigkeit von der Außenwelt krisenfest sind.

Für eine Stadt wie Wuppertal heißt Resilienz also in der Lage zu sein, sich innerhalb der gegebenen regionalen Grenzen so neu zu ordnen und von innen heraus zu stärken, dass das Leben trotz externer Krisen weitergeführt werden kann.

Um diese Stärkung aus sich selbst heraus zu gewährleisten ist es wichtig, dass Wuppertal (mit umliegender Region) in der Lage ist, sich zu einem gewissen Grad selbst zu versorgen. #subsistenzwirtschaft

Hierbei rückt die Effektivität (gegenüber der Effizienz) in den Fokus der Aufmerksamkeit. Es geht darum, die richtigen Dinge zu tun. Dabei muss entgegen aller vorherrschenden Paradigmen nicht alles messbar und bewertbar sein. Deshalb umfasst der Begriff Wirtschaft im Konzept der Wirtschaftsförderung4.0 auch nachhaltige und regionale Initiativen, Ehrenamt und Sharing Economy. #wirtschaftsförderungvierpunktnull

Die Corona-Pandemie zeigt uns kurzfristig und sehr plötzlich, wie wichtig Resilienz und die Fähigkeit zur teilweisen regionalen Selbstversorgung für Wuppertal ist. Lieferketten sind unterbrochen, Hamsterkäufe verdeutlichen die Angst der Bürger*innen vor einem Versorgungsstopp, Grenzen sind teilweise geschlossen, Unterstützung durch internationale Saisonarbeiter*innen bleibt aus, die weltweite Wirtschaft gerät ins Wanken.

Damit unterstreicht die aktuelle Situation noch einmal die Notwendigkeit einer Wirtschaftsförderung 4.0. Diese verfolgt das Ziel eine Form der Wirtschaftsförderung zu etablieren, die kooperative und nachhaltige Initiativen in Wuppertal stärkt und systematisch unterstützt.

In Zeiten der Corona-Krise beweist Wuppertal einmal mehr, dass der Zusammenhalt in der Stadt und das Potenzial im Bereich Wirtschaftsförderung 4.0 groß ist. Viele Hilfsinitiativen haben sich gebildet, um Gastronomie, lokalen Einzelhandel oder die eigene Nachbarschaft zu unterstützen. Diese stellen wir Ihnen nachfolgend vor.

Quellen:

  • Hahne, Ulf: Exkurs Lern- und Experimentalorte: Stadt-Land-Räume und ihre neuen ökonomischen Verflechtungen. In: Kegler, Harald (Hrsg.) (2014): Resilienz Strategien und Perspektiven für die widerstandsfähige und lernende Stadt. Gütersloh, S. 108–116
  • Kopatz, Michael (2015): Wirtschaftsförderung 4.0. Kooperative Wirtschaftsformen in Kommunen, in: Politische Ökologie Nr. 142, S. 18-24.

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