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Unternehmen in Wuppertal

Zu Besuch bei WorkStadt

WorkStadt wurde 2021 mit dem Ziel gegründet, Unternehmen beim Onboarding-Prozess internationaler Fachkräfte zu unterstützen.

Eva Platz (Mi.) mit Esther Königes (li.) und Ulrich Halstenbach (re.) von WorkStadt.

„It´s time to make the Unterschied“ –die WorkStadt GmbH (Öffnet in einem neuen Tab) will etwas bewegen. Für internationale Fachkräfte, die ihre gewohnte Heimat verlassen, zu uns nach Wuppertal kommen und hier beruflich durchstarten möchten. Und für die lokalen Unternehmen, die die Fachkräfte so dringend benötigen, um ihre Stellen besetzen zu können und letztlich ihre Wettbewerbsfähigkeit zu sichern. Genau hier haben Esther Königes und Ulrich Halstenbach den Knackpunkt ausgemacht.

Oft ist es für Unternehmen gar nicht so sehr das Problem entsprechende Talente aus dem Ausland zu recruiten, sondern sie langfristig zu halten! Aus Erfahrung weiß das Duo, dass ein gut bezahlter Job allein nicht reicht, damit eine hoch qualifizierte Fachkraft am neuen Ort Wurzeln schlägt. Die Rahmenbedingungen müssen stimmen – Wohnen, Freizeit, Freunde… Nur dann werden aus Mitarbeitenden auch Mitbürger*innen.

Workstadt wurde 2021 mit dem Ziel gegründet, Unternehmen bei diesem Onboarding-Prozess zu unterstützen. Von der Wohnungssuche über die Erläuterung des deutschen Gesundheitssystems bis zur Anmeldung zu Sprachkursen. Im ohnehin ausgelasteten Arbeitsalltag ist das für Betriebe eine Herausforderung. Wie soll alles organisiert werden? Wer ist dafür zuständig? Wie handelt man, wenn es Hemmungen wegen kultureller Unterschiede in der Belegschaft gibt? Bei solchen Fragen steht Workstadt Arbeitgeber*innen beratend zur Seite.

Auf der anderen Seite schafft Workstadt mit inzwischen acht Mitarbeitenden ein Netzwerk für internationale Fachkräfte im Bergischen und organisiert z.B. After-Work-Events, bei dem die Neuankömmlinge Anschluss außerhalb ihrer Firma finden.

Inzwischen arbeiten zahlreiche namhafte Unternehmen aus Wuppertal mit Workstadt zusammen: Aptiv, Bayer, Coroplast, Riedel, Schmersal… Auch überregional ist die Kompetenz von Workstadt gefragt: So brachte das Team zu Beginn des Jahres seine Erfahrungen in Berlin ein, wo nach Beschluss der Politik die Work-and-Stay-Agentur für digitale Fachkräfteeinwanderung in Deutschland aufbaut wird.

Das alles zeigt, wie dringend der Handlungsbedarf aufgrund des Fachkräftemangels ist. In Wuppertal ist aus dieser Not heraus eine tolle Initiative mit starken Partner*innen entstanden. Und nach meinem Besuch bei Workstadt kann ich sagen, dass hier aus Überzeugung mit viel Engagement und Herz für die Menschen agiert wird.

Übrigens werden die Fachkräfte bei Workstadt als „Member“ – Mitglieder - bezeichnet. Und genau darum geht es ja: Sie zu unseren Teammitgliedern zu machen. Vielen Dank an Esther Königes und Ulrich Halstenbach Halstenberg für den spannenden Austausch.

Wer mehr über Workstadt erfahren möchte, wendet sich gerne an das Team der Wirtschaftsförderung Wuppertal.

Erläuterungen und Hinweise

Bildnachweise

  • Wirtschaftsförderung Wuppertal

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