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Kompetenzfelder

Digital Technology

Digitale Funktechnik für Großevents, Simulationen für virtuelle Krisenkommunikation oder Software für Qualitätsmanagement entlang der Produktionskette – Wuppertals Unternehmen haben besondere Expertise in digitalen Technologien.

Viele Unternehmen aus Wuppertal haben besondere Kompetenz im breiten Feld der digitalen Technologien. Hierunter fallen Themen Künstliche Intelligenz, Machine Learning, Robotics, Industrie 4.0-Anwendungen, Softwareentwicklung, Data Analytics und vieles mehr. Dieses Kompetenzfeld ist besonders zukunftsweisend und die Vielzahl neuer Entwicklungen macht es zu einem Spielfeld für Innovationen. International ausgerichtete Unternehmen mit langjähriger Erfahrung treffen hier auf kreative Startups mit neuen Geschäftsideen.

Ob Olympische Spiele oder Eurovision Song Contest: Digitale Funk- und Übertragungstechnik von RIEDEL Communications kommt gerne bei Großevents zum Einsatz. Bild: RIEDEL Communications

Wo Großes passiert - Fokus auf Events

Ein besonders namhaftes Unternehmen aus dem Bereich digital Technology ist Riedel Communications (Öffnet in einem neuen Tab) - Weltmarktführer für digitale Funk- und Übertragungstechnik! Wo Großes stattfindet, ist Riedel nicht weit. Fußball-WM, Formel1-Rennen, Olympische Spiele, Eurovison Song, politische Gipfeltreffen… all diese Events stattet Riedel mit technischer Infrastruktur aus. Und auch die Live-Übertragung ist eine Spezialität des Unternehmens. Dafür bietet der Technologieführer maßgeschneiderte Daten-, Intercom-, Video- und Audiolösungen. Für seine innovativen Neu- und Weiterentwicklungen wurde die Firma übrigens schon mehrfach mit dem Emmy Award ausgezeichnet – dem bedeutendsten Fernseh-Preis in den USA.

Ein ähnlich großes Schwergewicht auf dem internationalen Markt ist Vok Dams (Öffnet in einem neuen Tab). Die Agentur für Live-Marketing und Events ist für sämtliche großen Marken tätig – darunter sämtliche Automobilhersteller, Telekom, BASF oder Bayer. Vok Dams inszeniert Produktpräsentationen, Incentives, Roadshows, Kick-Off-Veranstaltungen, Jubiläen sowie Corporate-Events auf höchstem Niveau. Und treibt dabei technologische Innovationen im Bereich Event Experience voran - zunehmend digital, KI-gestützt und nachhaltig. Die weltweit tätige Agentur hat neben ihrem Hauptsitz in Wuppertal zahlreiche internationale Niederlassungen.


Die Firma Babtec entwickelt Software für Qualitätsmanagement. Foto: David Rasche/ Babtec

Softwareentwicklung für Industrie & Automotive

Abseits von Event-Inszenierungen und digitaler Kommunikation sind Wuppertaler Unternehmen auch in der Software-Entwicklung aktiv. Mit Babtec (Öffnet in einem neuen Tab) und Böhme & Weis (Öffnet in einem neuen Tab) haben sich direkt zwei Akteure auf Software für Qualitätsmanagement spezialisiert. Die IT-Firmen helfen ihren Kund*innen, Produktionsprozesse zu optimieren – von der Projektplanung bis zur Warenausgangsprüfung.  

Auf hochspezialisierte Anwendungen fokussiert sich der Softwareentwickler und IT-Dienstleister Ceteq (Öffnet in einem neuen Tab). Die Firma begleitet den gesamten Software-Lebenszyklus von der Planung bis zur Implementierung, von der Entwicklung von Embedded Software bis zur Web-Applikation. Die Anwendungen dienen u.a. dem Test- und Qualitätsmanagement, der Prozessanalyse und -optimierung sowie der Testautomatisierung. 


Automotive und digitale Technologien gehen bei Aptiv Hand in Hand. Foto: Aptiv

Wenn es um selbst entwickelte Software geht, muss auch Aptiv (Öffnet in einem neuen Tab) genannt werden. Das Unternehmen ist eigentlich der Automotive-Branche zuzuordnen. Als Innovationstreiber für Autonomes Fahren und speziell der Entwicklung von Software für Fahrerassistenzsysteme nehmen digitale Technologien beim Unternehmen eine zentrale Rolle ein. Intelligente Sensortechnik und digitale Cockpit-Lösungen tragen nicht nur zu mehr Fahrspaß, sondern auch Sicherheit im Straßenverkehr bei. 


Startups mit digitalen Lösungen

Frischen Wind bringen zahlreiche Startups, die ihre Geschäftsideen auf innovative, digitale Anwendungen bauen. experial (Öffnet in einem neuen Tab) ist ein Deep-Tech-Startup, das Marktforschung durch KI-gestützte Simulationen revolutioniert. Mithilfe digitaler Zwillinge von Zielgruppen ermöglicht es Unternehmen, Markttests, Kampagnenanalysen und Produktfeedback in Echtzeit durchzuführen – ohne personenbezogene Daten zu nutzen. Die Machine-Learning-Technologie simuliert menschliches Verhalten, demografische Muster und Kaufentscheidungen. Und ist damit schneller und kosteneffizienter als herkömmliche Methoden.

Das junge Unternehmen Prevency (Öffnet in einem neuen Tab) entwickelt Simulations- und Schulungssoftware, mit der Organisationen ihre digitale Kommunikation in kritischen Situationen trainieren können, mit dem Ziel potenzielle Krisen besser bewältigen können. Sogar die NATO hat die Software des Wuppertaler Startups schon zu Übungszwecken genutzt. Vereinfacht gesagt, baut Prevency Teile des Internets nach, z.B. Social Media Plattformen, um für ihren Kunden einen Raum zu schaffen, in dem sie lernen können mit virtuellen Bedrohungen wie Desinformationskampagnen umzugehen oder bestenfalls zu verhindern.

Das Starup FairUp (Öffnet in einem neuen Tab) will mit seiner speziellen Eventmanagement-Software dafür sorgen, dass Karrieremessen digitaler werden. Sie deckt sämtliche Abläufe von der Messe-Planung bis zum Matching von Unternehmen und Fachkräften ab. Veranstaltern versprechen die Gründer damit schnellere und automatisierte Prozesse. 

Das Deep-Tech-Startup, eine Ausgründung der Bergischen uni Wuppertal, ist mit KI-gestützten Simulationen für die Marktforschung gerade sehr erfolgreich unterwegs. Foto: experial
Lars Niggemann hat sich mit Prevency auf Simulations- und Schulungssoftware spezialisiert, mit der sich Organisationen auf Krisensituationen im digitalen Raum vorbereiten können.

Das Starup FairUp (Öffnet in einem neuen Tab) will mit seiner speziellen Eventmanagement-Software dafür sorgen, dass Karrieremessen digitaler werden. Sie deckt sämtliche Abläufe von der Messe-Planung bis zum Matching von Unternehmen und Fachkräften ab. Veranstaltern versprechen die Gründer damit schnellere und automatisierte Prozesse. 


Steht allen offen: Im smart.lab können sich Bürger*innen digitale Technologien erklären lassen und vieles direkt ausprobieren.

Smarte Kommune

Dass viele Startups aus Wuppertal sich auf digitale Technologien fokussieren, liegt auch an den guten Rahmenbedingen vor Ort. Mit der Bergischen Universität Wuppertal (Öffnet in einem neuen Tab) gibt es eine starke Innovationstreiberin aus der Wissenschaft. Insbesondere mit dem IZMD (Öffnet in einem neuen Tab) als falkultätsübergreifende Institution für interdisziplinäre Forschung und Transfer im Bereich der Künstlichen Intelligenz, des maschinellen Lernens und der Datenanalyse. Und im Technologienzentrum Wuppertal w-tec (Öffnet in einem neuen Tab) finden Startups einen Akzelerator und Raum für die Realisierung ihrer Geschäftsideen.

Und auch die Stadt selbst verfolgt mit dem Kompetenzzentrum Smart City Wuppertal (Öffnet in einem neuen Tab) die verstärkte Anwendung digitaler Technologien, etwa durch Projekte wie den DigiTal Zwilling zur intelligenten Stadtentwicklung, Gesundes Tal zur Gesundheitsprävention oder das Smart Waste Tal für Abfallvermeidung und Recycling.

Starker Standort

Zu Gast bei...

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Erläuterungen und Hinweise

Bildnachweise

  • RIEDEL Communications
  • David Rasche/ Babtec
  • Aptiv
  • experial
  • Wirtschaftsförderung Wuppertal
  • Stadt Wuppertal

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